Flyer Ausstellung "Max ist Marie" (718 KB)

 

“Max ist Marie” oder “Mein Sohn ist meine Tochter ist mein Kind”
Fotoausstellung von Kathrin Stahl
02. - 16. Februar 2019
Öffnungszeiten: Di – Fr 11 – 17 h, Sa 10 – 16 h
(weitere Öffnungszeiten für Gruppen sind auf Anfrage möglich)
Kontakt und Info: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Tel: 0231 8494412

Die Fotografin Kathrin Stahl schreibt: Es begann mit einem Fotoshooting meiner Tochter, die einmal mein Sohn war. Ich möchte die trans*Thematik als das “Normale” zeigen, das es ist, als etwas, das Menschen, die sich vorher nicht damit beschäftigt haben, verstehen können wollen und sollen. Etwas, das ganz einfach da ist, so wie es ist.

Das Text- und Fotoprojekt für und über Menschen mit transidentem Hintergrund möchte bewegen und Augenöffner sein für Menschen, die sich bisher mit dem Thema Transgender nur wenig auseinandergesetzt haben. “Max ist Marie” ist ein Transgender Foto- und Textprojekt über und für transidente Menschen. “Max ist Marie” handelt von Menschen, die im falschen Geschlecht geboren wurden. Menschen, die meist bereits als Kind merkten, dass sie anders sind, als all die anderen Jungs, all die anderen Mädchen, mit denen sie spielen wollten und es doch nur konnten, wenn sie sich verstellten. Menschen, denen das Sich-Verstellen, das Sich- Anpassen an das Geschlecht, in dem sie geboren wurden, ein Lebensmuster wurde, das unbeschreiblich viel Kraft kostet und aus dem sie irgendwann ausbrechen müssen, um überleben zu können.

Trans* - Information und Gespräch mit Betroffenen und Fachmenschen
Donnerstag | 7. Februar 19 | 19.30–21 h
Moderation: Vinzent Behringhof, Journalist; Teilnehmende am Gespräch: Thorben Rump, Youtuber; Natascha Zimmermann, Trans-Bekannt e.V. ;  Pfarrerin Mareike Ginzel, QuiKT, Liturgie zur Transition; Susanne Hildebrandt, Stadt Dortmund, Koordinierungsstelle;  Judith Lichtenberg, Therapeutin
Die Möglichkeit eines 3. Geschlechtseintrags im Personenstandsregister bringt die Diversität geschlechtlicher Zuordnung in die Öffentlichkeit. Neben Intergeschlechtlichkeit rückt auch Transidentität stärker ins Bewusstsein. Was ist wenn das äußere Bild den eigenen inneren Bildern und Gefühlen nicht entspricht? Wenn Frau sich als Mann empfindet und ein Mann nicht nur seine feminine Seite, sondern sichtbar als Frau leben will? An diesem Abend kommen Betroffene live und in Filmausschnitten zu Wort. Informationen, Statements, Zeit für Fragen, Erzählungen von Transitionen und die Haltung der Evangelischen Kirche werden thematisiert.
Eintritt frei, Spenden erwünscht. Hinweis: Wir empfehlen warme Kleidung!
Kooperation: Ev. Stadtkirche St. Petri, Koordinierungsstelle für Lesben, Schwule und Transidente der Stadt Dortmund, Frauenreferat der Ev. Kirche von Westfalen

 

Trans* - Wie zweideutig ist die Schöpfung?
30. Westfälischer Theologinnen Tag (WTT)
Samstag | 9. Februar 19 | 10.30–16.30 h
Orte: Ev. Gemeindehaus St. Marien und Ev. Stadtkirche St. Petri Dortmund
Programm siehe Flyer


Trans* - Was Sie immer schon einmal wissen wollten
Infos und Beratung für Pädagog*innen
vorher und nachher Besichtigung der Fotoausstellung „Max ist Marie“
Dienstag  | 12. Februar 19 | 15–17 h
Referent*innen: sunrise, Jugendbildungs- und Beratungseinrichtung für junge Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transidente; Leitung: Ina Annette Bierbrodt, Schulreferat des Ev. Kirchenkreises Dortmund; Sabine Grünschläger-Brennecke, Dozentin am Pädagogischen Institut der EKvW in Villigst
In jeder größeren Schule gibt es Kinder und Jugendliche, die mit ihrer geschlechtlichen Identität hadern. Einige von ihnen machen sich auf den Weg und setzen ihr Leben in einem anderen als dem nach ihrer Geburt festgelegten Geschlecht fort. Transidentität ist zunehmend ein Thema, mit dem sich Schulen und Jugendeinrichtungen auseinandersetzen müssen. Was bedeutet Transidentität bei Jugendlichen? Welche
Auswirkungen hat eine Transition für den Schulalltag? Wie können junge trans*Menschen unterstützt werden? Vor welchen Herausforderungen stehen Lehrkräfte und Schulsozialarbeiter*innen? Diese und weitere Fragen werden bei der Fortbildungsveranstaltung im Mittelpunkt stehen.
Zielgruppe: Lehrer*innen aller Schulformen und Schulstufen, Schulsozialarbeiter*innen, Interessierte auch aus der Jugendarbeit
Anmeldung: www.schulreferat, Tel. 0231-8494-414

 

Segensfeier am Valentinstag
für Verliebte, für Liebende, für Menschen,die Liebe suchen
mit der Möglichkeit zur persönlichen Segnung – allein – zu zweit
Donnerstag |14. Februar 19 | 19 h
mit Pfarrer*innen Ingolf Bertram, Ina Bierbrodt, Thomas Grebe, Barbi Kohlhage
Musik: Stefanie Schulte-Hoffmann, Akkordeon