“SCHERBEN DES LEBENS” THEMENWOCHEN

18. September bis 31. Oktober 2021

erzählen. weinen. lachen. nach-denken…
Das Leben kehrt zurück in unsere Stadt. Die Zeit der Einschränkungen aufgrund der hohen Ansteckungsgefahr scheint überwunden. Wir können das Leben feiern.
Danke an alle, die in dieser Pandemie so viel gegeben haben und weiterhin geben!!
Niemand konnte sich vorstellen, dass das Leben mal so ausgebremst wird. Im Rückblick wissen wir, was wir hätten besser machen können. Es schmerzt, dass wir Menschen im Leben und sogar im Sterben allein gelassen haben. Die Pandemie hinterlässt Wunden. Das wollen wir nicht totschweigen. Lassen Sie uns reden über Verletzungen, Überforderung, geplatzte Träume. Wir beklagen das Zerbrochene und wir hoffen, dass aus den Scherben des Lebens Neues entsteht.
Symbolisch sammeln wir bunte Scherben zunächst in der Ev. Stadtkirche St. Petri. Gerne auch an anderen Orten oder in anderen Kirchen. Die Scherben stehen für Zerbrochenes, Verwundbares, sie können aber auch zu wunderschönen neuen Bildern wie in einem Mosaik zusammengefügt werden.
Die Evangelische Kirche in Dortmund lädt Sie ein unter dem Motto „Scherben des Lebens“ Ihre persönliche, berufliche, geschäftliche Coronazeit zu bedenken und für sich und andere eigene Formate der Erinnerung zu entwickeln. So können aus den Scherben neue Bilder entstehen.
Informieren Sie sich auf www.scherben-des-lebens.de
Sollten Sie selbst eine Veranstaltung auf diese Plattform tragen wollen, schreiben Sie uns eine Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! unter dem Stichwort Scherben des Lebens.

 

In der Ev. Stadtkirche St. Petri ist geplant:

 

Eröffnung am 18. September um 19.30 h und noch einmal um 21 h
mit Violet Quartet and Guests

 

“Ich tanze mein Scherben Glück”
Dienstag | 21. und 28. September 21 | Mittwoch | 20. und 27. Oktober 21 | 18.30–20.30 h
Gabriele Pechan, Tanz-und Bewegungstherapeutin, kreative Traumatherapeutin
Wir wollen tanzen, was uns bewegt und uns wieder verbinden mit unserem Körper, unserer Lebendigkeit, unserer Lebenskraft. So viel Erleben ist stecken geblieben in der letzten Zeit, in uns, manches liegt in Scherben. Im Tanz geben wir Raum, für das, was sich zeigen und was gewandelt werden will. max 15 Teilnehmer:innen, Teilnahmebeitrag: 12 €/Termin
Für Mitglieder des Freundinnenkreises St. Petri ist diese Veranstaltung kostenfrei

 

Erfahrungen. Gespräche. Rituale. Musik. Literatur
Donnerstag | 23., 30. September | 7. Oktober 21 | 17.30–19 h
Pfarrerin Birgit Steinhauer, Zentrum gezeiten; Pfarrerin Christel Schürmann, Mechthild Schwarzenberger
Musik: Stefanie Schulte-Hoffmann (angefragt) und KollegInnen
Corona hinterlässt Wunden und neue Erfahrungen - sichtbar und unsichtbar. Die Ev. Kirche in Dortmund möchte anhand des Symbols der Scherbe deutlich machen, dass die so unterschiedlichen Erfahrungen mit Corona Worte, Orte, Rituale der Verarbeitung brauchen. Während der Samowar blubbert und die in der Petrikirche liegenden bunten Scherben neue Gestalt gewinnen, laden wir ein zum Hören und Mitreden, zum Erfahrungsaustausch und Schweigen, zum Kommentieren und unterschiedliche Meinungen zulassen. Zu Beginn wird jeweils eine Person aus beruflicher Perspektive – z.B. Seelsorger:in, Lehrer:in, Bestatter:in, etc. - ihre/seine Erfahrungen im Umgang mit der Coronapandemie erzählen. Unterschiedliche Aspekte von hautnahem Miterleben oder entferntem Kopfschütteln werden benannt. Direkte oder anonyme Fragen und Meinungen sind willkommen und können auch außerhalb der Veranstaltung eingebracht werden. Die Atmosphäre in der Ev. Stadtkirche St. Petri wird auch Raum für einen geistlichen Umgang mit den Coronawunden ermöglichen. Die Frage, wie und ob eine religiös-spirituelle Verarbeitung möglich ist, wird mitschwingen.
Verantwortliche sind anschließend für persönliche Gespräche ansprechbar.